Kantersieg in Täuffelen
Nur 10 Tage nach dem Meisterschaftsspiel gegen Täuffelen, traten der FC Aarberg bereits wieder zu einem Spiel gegen die Freunde aus Täuffelen an. Für den Coach der Aarberger war dieses Spiel wichtig, weil er denjenigen Spielern, die noch wenig Spielpraxis aufweisen, wichtige Spielminuten geben konnte. Ausserdem konnten Robin Messerli, der beim ersten Spiel noch nicht spielberechtigt war und Kevin Müller, ein Testspieler aus Lyss, zeigen was sie können.
Aarberg verzichtete in diesem Spiel auf insgesamt 8 gestandene Stammkräfte. Ilic, Heimberg, Sahli, Weber, Wälti, Zwahlen, Marti und Arm absolvierten an diesem Abend eine Trainingseinheit auf der heimischen Kräjeninsel, während sich die restlichen 13 Spieler in Täuffelen für einen Platz im Team aufdrängen konnten. Dies taten sie recht gut, konnte das Heimteam wie in der Meisterschaft deutlich dominiert werden. Zu Beginn der beiden Halbzeiten mussten die Aarberger den Platzherren aber auch wenige Tormöglichkeiten zugestehen. Aber vor allem die Schnelligkeit von Frieden verhinderte jeweils den Gegentreffer. Auch bei Eckbällen musste sich Aarberg zuerst finden. Gleich mehrmals standen Täuffeler Spieler vor dem Tor frei. Glücklicherweise fand der Ball den Weg ins Tor nie. Die beste Möglichkeit hatte Täuffelens Libero kurz vor Ende der Partie, als er alleine auf Schwab losziehen konnte. Doch Schwab zeigte, dass er bereit war, wenn er gebraucht wurde und parierte glänzend.
Auf Aarberger Seite konnten erwartungsgemäss viele Torchancen registriert werden. In der ersten Halbzeit wurden einige Möglichkeiten teils fahrlässig vergeben. Trotzdem konnte man mit einer 3:0 Führung in die Pause gehen. Ab der 54. Minute brach das Heimteam dann ein. Von da an erzielten die Gäste aus Aarberg noch insgesamt 10 Tore. Vor allem Goalgetter Wiedmer fand endlich Gefallen am Toreschiessen und löste seine Blockade mit insgesamt 5 Treffern in diesem Spiel. Aber auch der Testspieler Müller überzeugte. Trotz anfänglicher Abstimmungsprobleme, gelangen ihm insgesamt 3 Tore für seine neue Mannschaft. Leider wird er erst nächste Saison für den FC Aarberg spielberechtigt sein. Insgesamt konnten sich alle eingesetzten Spieler für höhere Aufgaben empfehlen. So wird der Konkurrenzkampf im Training noch härter werden, was die durchschnittliche Teilnehmerzahl von 18 Spielern pro Training eindrücklich beweist. Aarberg sollte auf jeden Fall für den nächsten Ernstkampf gegen La Neuveville-Lamboing gewappnet sein, trotz einiger Ferienabsenzen.

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