Beste Leistung der Rückrunde
Die Gäste aus Aarberg starteten ungemein offensiv in die Partie. Von der ersten Sekunde an setzten sie das Heimteam in ihrer Platzhälfte unter Druck. Meist wussten sich die Gastgeber nur mit unkontrollierten Befreiungsschlägen zu helfen. So ergaben sich bald gute Tormöglichkeiten für den FCA. Wiedmer liess dabei die Grösste aus, als er alleine vor dem Torhüter scheiterte. Bévilard suchte sein Glück hauptsächlich mit schnellen Kontern. Da musste Aarberg extrem aufpassen. Dabei zeigte sich, dass der angeschlagen ins Spiel gegangene Beyeler, durch die Schmerzen im Knie gegen seinen Gegenspieler keine Chance hatte. So musste er bereits in der 8. Minute durch Baeriswyl ersetzt werden. Für Baeriswyl war es eine ungewohnte Position. Aber die Absenz von 4 gelernten Aussenverteidigern machten diesen Wechsel nötig. Und er machte seine Sache in diesem Spiel wirklich gut. So bekam Aarberg die schnellen Konter der Jurassier recht gut in den Griff. In der 18. Minute schlug sich die Feldüberlegenheit der Gäste schliesslich auch im Resultat nieder. Grgic stand nach einer Vorlage von Zwahlen am richtigen Ort und hatte keine Mühe den Führungstreffer zu erzielen. In der 29. Minute gab es bei Aarberg einen überraschenden Vierfachwechsel. Allerdings war dieser Wechsel nur für das Publikum überraschend. Die Aarberger Mannschaft hatte dies bereits im Vorfeld des Spiels so abgesprochen, damit sie das Tempo und das aggressive Pressing während 80 Minuten durchziehen konnten. So kamen Loperfido, Messerli, Velkov und Weber neu ins Spiel. Für Weber bedeutete dies sein frühes Comeback nach seiner schweren Erkrankung. Bereits eine Minute später trug dieser Wechsel erste Früchte. Aarberg zog ein aggressives Pressing auf, was den Gegner zu einem Fehlpass auf Wiedmer zwang. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und erzielte das 2:0, mit dem es auch in die Pause ging.
In der zweiten Halbzeit wollte Aarberg undbedingt das schnelle 3:0 suchen und den Gegner ja nie ins Spiel kommen lassen. Vollgas nach vorne hiess das Rezept trotz der Führung weiterhin. Ausserdem gab es einen Wechsel im Tor. Ilic ersetzte den fehlerlos agierenden Schwab zwischen den Pfosten. Bereits in der 45. Minute gelang Aarberg die Vorentscheidung. Amstutz spielte im Mittelfeld den freistehenden Velkov an. Dieser legte mit dem Ball einige Meter zurück, zog in seiner unverkennbaren Manier ab und schlenzte den Ball souverän aus 20 Metern in die Ecke. Danach konnte Aarberg noch befreiter aufspielen. Bévilard besass während dem gesamten Spiel nur wenige gute Strafraumaktionen. In der 59. Minute wurde Sahli in den Sturm eingewechselt. Und dort zeigte er sogleich was er drauf hat. Nur 3 Minuten später erzielte er nach einer Vorlage von Weber das 4:0. In der 75. und 76. Minute erzielte er weitere Treffer, jeweils nach Fehlern in der gegnerischen Abwehr. Dazwischen konnte Bévilard zwar das 4:1 erzielen, nachdem die Aarberger Mannschaft etwas unkonzentriert agiert hatte und den Ball nicht konsequent befreite. Dies änderte aber nichts am souveränen und toll herausgespielten 6:1-Sieg der Seeländer.

nüd vo wäge gwinne
wünsche euch viu päch!!...
:angry...
