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Dritte Heimniederlage

          

20 Spieler standen dem Trainer vom FC Aarberg für dieses Spiel zur Verfügung. Erstmals in dieser Saison konnte er somit fast das volle Potential ausnutzen. Dies war aber auch dringend notwendig, wartete mit Etoile Biel doch ein äusserst starker Gegner auf Aarberg.

Die grosse Auswahl an verfügbaren Spielern ermöglichte es Aarberg, insgesamt 5 Spielern Spielpraxis in der zweiten C-Mannschaft geben zu können. Die restlichen 15 Jungs kamen im Ca zum Einsatz. Ilic, Amstutz und Heimberg halfen am nächsten Tag sogar noch im äusserst wichtigen Spiel der Junioren Ba aus. Die Ca-Spieler halfen an diesem Wochenende also an allen Fronten. Gegen Etoile startete Aarberg mit Ilic im Tor, Beyeler, Heimberg, Baeriswyl und Schärer in der Verteidigung, Zwahlen, Amstutz, Sahli und Messerli im Mittelfeld und Wiedmer und Grgic im Sturm. Jaberg, Loperfido, Marti und Wälti waren zu Beginn Ersatz.

Das Spiel begann für die Aarberger sehr gut. Sogleich konnten sie das Spieldiktat übernehmen und liessen den Gast gar nie ins Spiel kommen. Mit druckvollem Pressing und offensiver Ausrichtung stürmten die körperlich klar unterlegenen Aarberger auf das Gästetor. Bereits in der 9. Minute war ein solcher Angriff von Erfolg gekrönt. Zwahlen konnte sich auf der rechten Seite durchsetzen und in die Mitte flanken. Dort stand Wiedmer genau am richtigen Ort und verwandelte mit einem Flugkopfball zur Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieb Aarberg überlegen, musste den Bielern aber auch die eine oder andere Abschlussmöglichkeit zugestehen. Mit ihren pfeilschnellen Stürmern war Etoile stets gefährlich und die Aarberger Hintermannschaft musste immer auf der Hut sein. Nach 25 Minuten liess das Tempo der Aarberger etwas nach. Dies versuchten sie mit frühen Wechseln zu kompensieren. Mit Loperfido, Messerli und Jaberg kamen frische Kräfte ins Spiel. Aber auch sie konnten den Ausgleich der Bieler nicht verhindern. Nach einem zu weit geratenen Eckball brachten die Gäste den Ball noch zweimal gefährlich vor das Tor. Beim letzten Versuch kam ein Gästespieler frei zum Abschluss, traf jedoch nur die Latte. Leider sprang der Ball Torhüter Ilic derart unglücklich an den Rücken, dass er doch noch den Weg ins Tor fand. Die Antwort der Gastgeber blieb aber nicht aus. Mit dem ersten Angriff nach dem Wiederanspiel konnten sie die erneute Führung realisieren. Der schönste Angriff des Tages wurde erneut erfolgreich durch Wiedmer abgeschlossen. Nach mehreren direkt gespielten Pässen wurde Wiedmer von Grgic in gute Abschlussposition gebracht. Mit einem trockenen Schuss in die tiefe Ecke bezwang Wiedmer den Goalie zum 2:1. Mit diesem 2:1 ging es dann auch in die Pause.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen. Etoile spielte nun aggressiver und zielstrebiger. Damit hatte die Heimmannschaft ihre liebe Mühe. Immer öfter kamen einfache Pässe nicht an und man musste sich vermehrt mit Abwehrarbeit beschäftigen. Dabei passierten in der Abwehr Fehler, welche zu guten Möglichkeiten der Gäste führten. In der 48. Minute vermochten die Bieler einen solchen Fehler auszunutzen. Die Aarberger Abwehr spielte den Ball ohne Not in den Corner. Danach herrschte Verwirrung bei der Deckungsarbeit und einige Gegenspieler blieben frei. Der gut getretene Corner gelangte zu einem dieser freien Spieler, welcher mit einem sauberen Kopfball das 2:2 erzielte. Jetzt glaubten die Gäste erst recht an eine Wende und erhöhten mit ihren 3 Stürmern den Druck weiter. Zwischendurch kam aber auch Aarberg zu guten Entlastungsangriffen. Diese waren aber nicht von Erfolg gekrönt. In der 56. Minute nutzte Etoile einen weiteren Abwehrfehler zum 3:2. Bei diesem Resultat blieb es längere Zeit. Am Schluss versuchte Aarberg mit totaler Offensive nochmals zum Ausgleich zu kommen. Aber die Hitze hatte an den Kräften genagt und es konnten keine Torchancen mehr herausgespielt werden. In den Schlussminuten musste die völlig offen stehende Aarberger Hintermannschaft noch 2 weitere Gegentreffer hinnehmen, so dass das Schlussresultat 2:5 lautete. Ein brutales Ende für die Aarberger, die so gut in diese Partie gestartet sind. Am Schluss setzte sich jedoch das körperlich überlegene und schnellere Team verdient durch. Aarberg muss unbedingt an seiner Defensive arbeiten, wenn sie in der kommenden Saison vorne mit dabei sein wollen.

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